Vita

vita sg grossStefanie Goes

erlernte das klassische Ballett bei Karl-Heinz Winkler (Nationaltheater Mannheim), Ruth Rückert und der Solistin von Maurice Bejart: Hitomi Asakawa - Haas in Stuttgart. Sie wurde von ihr selbst sowie von Solisten des Stuttgarter Balletts, u.a. Ivan Cavallari und vom Ballettmeister des Stuttgarter Balletts Alexander Khmelnitzki unterrichtet. Es folgten Kurse bei David Howard und Anne Wooliams an der Ballettberufschule in Zürich. Ihrer Leidenschaft für den modernen Tanz folgend, führte sie ihr Studium fort an der Rotterdamse Dans Academie.

Dort erhielt sie ein Stipendium. Ismael Ivo ermöglichte ihr ebenfalls ein Stipendium der Internationalen Wiener Tanzwochen. Kurse bei Ismael Ivo, Milton Myers, Joe Alegado, Jochen Heckmann, sowie ein intensives Studium mit Frey Faust ergänzten ihre Ausbildung.

Stefanie Goes trat in unterschiedlichen Produktionen auf, z. B. in Theatern in Rotterdam, Stuttgart und im Festspielhaus Baden- Baden und stellte parallel dazu ihre eigenen Choreographien immer mehr in den Mittelpunkt ihrer Tätigkeit.

Zunächst entstand ein Auftragswerk für die Landeskunstwochen Baden- Württemberg zusammen mit der Tänzerin Claudia Rüter: „Spuren“. Darauf folgte das abendfüllende Bühnenstück „Momente eines Lebens - ein Abend mit Hand und Fuß“, ein Pas de deux für Tanz und Klavier, das Stefanie Goes entwickelte und zusammen mit ihrem Mann, dem Pianisten Christoph Soldan, in Stuttgart zur Uraufführung brachte.

Im Lauf mehrerer Jahre entstanden mittlerweile 3 unterschiedliche abendfüllende Bühnenstücke unter dem Titel„Momente eines Lebens“.

Stefanie Goes Choreographie „Etwas von Menschen und Engeln“ ist konzipiert für drei Tanzsolisten, Kammerorchester und Pianisten. Auf dem Programm stehen Schumanns Kinderszenen, die Kammersymphonie op. 110 von Schostakowitsch und Mozarts Klavierkonzert G- Dur KV 453. Es ist ebenfalls ein abendfüllendes Bühnenstück, das in Stuttgart uraufgeführt wurde.
Eine besondere Zusammenarbeit verbindet Stefanie Goes mit den Tänzerkollegen Elvis Val, Ariel Rodriguez, Cassia Lopes und Leticia Labaronne, die am Staatstheater Hannover und Staatstheater Wiesbaden tätig waren/sind und heute u.a. als freie Solisten der Deutschen Oper Berlin tanzen.

Seit Januar 2005 ist Stefanie Goes „Member of the International Dance Council CID, UNESCO, Paris” und wurde ausgezeichnet als „one of the leading dance professionals from around the world". 2006 wurde „Etwas von Menschen und Engeln“ nach Athen eingeladen, zum „20th World Congress on Dance Research“, organisiert vom CID, UNESCO, Paris.

Seit Sommer 2007 leiten Stefanie Goes und Christoph Soldan ihr eigenes Theater in Dörzbach an der Jagst. Seitdem finden dort hochwertige Produktionen unterschiedlicher Sparten statt.
Eine innige Zusammenarbeit verband die beiden mit dem im Juli 2017 verstorbenen Schriftsteller Peter Härtling.

Mehrere abendfüllende Bühnenstücke sind entstanden.

Zum 100. Geburtstag Albrecht Goes im März 2008, zeigte Stefanie Goes ein Tanzstück mit Gedichten von Albrecht Goes, die Goes‘ Freund Peter Härtling las, mit Christoph Soldan am Flügel.

Im Mai 2010 wurde das Tanzstück „Sätze von Liebe“ von Stefanie Goes im Theater Dörzbach uraufgeführt, wiederum zusammen mit Peter Härtling, der aus seinen eigenen Gedichten las und mit Christoph Soldan am Flügel: ein Bühnenstück über die Liebe als existentielles Lebensprinzip.

Im April 2013 fand die Uraufführung des neuen Tanzstückes „Liebste Fenchel“ statt, mit Peter Härtling, der aus seinem gleichnamigen Künstlerroman las und Christoph Soldan, der „Das Jahr“ von Fanny Hensel-Mendelssohn-Bartholdy spielte: ein Abend über die Komponistin Fanny Hensel- Mendelssohn , die zu Unrecht im Schatten ihres Bruders Felix Mendelssohn-Bartholdy stand.

Die Uraufführung ihres gemeinsamen Bühnenstückes „ Schumann@ Hallo Opa, liebe Mirjam.de “ feierten die drei Künstler im Theater Dörzbach im Juli 2014, wiederum ein Werk für Tanz, Lesung und Musik, in dem es um den e- mail Kontakt zwischen Peter Härtling und seiner Enkelin Mirjam geht: witzig, frech, tieftraurig und berührend.

Im Juli 2017 feierte das Theater sein 10-jährigen Jubiläum. Dafür entwickelten Stefanie Goes und Christoph Soldan die neueste Version des vielschichtigen Themas „Momente eines Lebens“, bei dem sie ihr Publikum mitnahmen, die tiefsten, leichtesten, schwersten, schönsten und traurigsten Momente eines Lebens zu erleben.

Für das Jahr 2019 erhielt das Theater Dörzbach europäische Fördergelder aus dem LEADER Programm, um ein neues Bühnenstück zu planen.

„Unter dem offenen Himmel“
– ein spartenübergreifendes Bühnenstück für Tanz, Musik und Lesung

Die vier Tänzer, sechs Musiker, eine Rezitatorin – plus einer extra neu kreierten Komposition eines weiteren Musikers – bescherten dem begeisterten, Anteil nehmenden Publikum am 25. und 26. Mai eine fulminante Uraufführung im zweimal ausverkauften Haus.

Stefanie Goes ist Mitglied bei mehreren Kultur-Institutionen, unter anderem ist sie Ehrenmitglied des „International  Dance Council, CID, UNESCO, Paris“,  Mitglied des „Dachverband Tanz“ Berlin, des „DanceWeb Contemporary Dance Directory“, der „Tanzszene Baden- Württemberg“, des „Goethe Instituts München“.

Seit 2017 ist Stefanie Goes zudem Mitglied der CIT Academy von Christopher Gordon in Stuttgart, Gordon Health. Im Jahr 2016 und 2017 erhielt Stefanie Goes eine Ausbildung bei Christopher Gordon zur zertifizierten Gordon Health Trainerin. Seit dem Jahr 2017 ist sie Resilienz- und High-Performance-Trainerin für die Selbstbehandlung mit dem Fascia-Releazer, CIT Academy.

 

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